HÜBNER stattet die neue Generation der New Yorker City Subway aus

vor 91 Tagen

Kassel (18. September 2018). Mit viel Rückenwind kann HÜBNER in diesem Jahr zur internationalen Leitmesse für Verkehrstechnik „InnoTrans 2018“ nach Berlin fahren: Als Weltmarktführer für Übergangssysteme hat das Unter­nehmen im Vorfeld der Messe einen der aktuell prestigeträchtigsten Aufträge der weltweiten Bahnbranche für sich entschieden – HÜBNER wird die kommende Generation der Subway in New York mit Übergangssystemen ausrüsten. Für das Projekt wird das Familienunternehmen aus Kassel voraussichtlich ab 2020 insgesamt mehr als 1.000 Systeme liefern. Das New Yorker Übergangssystem ist daher auch das zentrale Ausstellungselement des HÜBNER-Messe­standes auf der diesjährigen InnoTrans. Auf insgesamt 200 Quadratmetern präsentiert sich das Unternehmen mit seinen Innovationen unter dem Motto „Making mobility happen“. Die 12. InnoTrans findet vom 18.bis 21. September 2018 auf dem Berliner Messegelände statt.

„Wir sind stolz, diesen bedeutenden Auftrag für die New Yorker City Subway für uns entschieden zu haben. Erstmalig überhaupt werden damit im größten Verkehrsraum der USA Komfortübergänge in U-Bahnen eingesetzt“, erklärt HÜBNER-Geschäftsführer Helge Förster, verantwortlich für den Bereich Mobility. In einem längeren Prozess sei es dem Unternehmen gelungen, die Verantwortlichen der New Yorker Transportation Authority (MTA) von dem Konzept der Übergangssysteme zu überzeugen. „Mit der Möglichkeit, von einem Wagon zum nächsten zu wechseln, erhöht sich nicht nur der Komfort der Fahrgäste, sondern auch die Sicherheit und das persönliche Sicherheits­empfinden – gerade in den Großstädten. Darüber hinaus können so, und das ist das Wesentliche, auch mehr Passagiere befördert werden.“ Neben dem ausgewiesenen technischen Know-how und der langjährigen Erfahrung im Bereich Übergangssysteme konnte HÜBNER bei der Ausschreibung auch mit der Möglichkeit punkten, entsprechende Mengen direkt vor Ort zu produzieren. Die finale Produktion für den Auftrag wird größtenteils in den USA im unternehmenseigenen Werk in South Carolina erfolgen.

Von dem Auftrag für New York verspricht sich das Unternehmen nach­folgende Aufträge in Nordamerika. „Es war wichtig, uns so auf dem amerikanischen Markt platzieren zu können“, betont der HÜBNER-Geschäftsführer. Das Unternehmen sieht weitere Wachstumsmöglichkeiten auf dem dortigen Markt vor allem für die so genannten Frontübergänge, die direkt an den Fahrerkabinen angebracht und typisch für amerikanische Regionalzüge sind. So können Züge je nach Bedarf kombiniert und verlängert werden.

Eigener Unternehmensbereich After Sales & Service aufgebaut

Neben der Stärkung des eigenen Produktportfolios hat HÜBNER in den vergangenen Jahren vor allem sein weltweites Servicenetz ausgebaut. „Wir wissen, es geht nicht mehr nur um das einwandfreie Produkt, sondern vor allem um das Gesamtservicepaket – von der Entwicklung bis hin zum After-Sales-Service für langjährige Nutzung“, erläutert Andre Goebels, Sparten­leiter für den Bereich Schiene. Die Kommunen, die die Züge, Metros und Straßenbahnen letztendlich betreiben, würden ein Produkt wollen, das funktioniert und immer einsatzbereit sei. Goebels: „Ausfallzeiten kosten Geld und sollen auf ein Minimum reduziert werden. Daher halten wir mehr Ersatzteile in den einzelnen Regionen vor und bieten auch verstärkt einen Vor-Ort-Service an.“

Die HÜBNER-Experten sind so in der Lage, die Instandsetzung ohne lang­wierige Transporte direkt vor Ort vorzunehmen. Auch werden Modifikationen der Übergänge direkt beim Kunden evaluiert, getestet und entsprechend verbaut. Die Betreiber haben die Möglichkeit, dies auch für eine vollständige Überholung der Züge zu nutzen und erhalten damit ein ihren Wünschen entsprechendes Produkt für einen weiteren Lebenszyklus. Der Ausbau des After Sales-Geschäftes hat in diesem Jahr zu der Gründung eines eigenen Unternehmensbereiches geführt. „So wollen wir grundlegend sicherstellen, dass wir die Endbetreiber schneller und direkter bedienen“, unterstreicht HÜBNER-Geschäftsführer Förster.

Umfangreiches Produktportfolio in Berlin zu sehen

Hohe Standards erfüllt HÜBNER auch bei den Anforderungen der euro­päischen Brandschutznorm EN 45545: Ein von HÜBNER neu entwickeltes Polyurethan-Schaumsystem mit Lack, das in erster Linie bei Stoßpuffern für Straßenbahnen zum Einsatz kommt, hat jüngst als eines der ersten Prallschutz-Systeme weltweit die brandschutztechnischen Prüfungen mit Erfolg bestanden und soll demnächst in den Markt eingeführt werden.

Umsatzwachstum erhofft sich die Unternehmensgruppe aus Kassel in den kommenden Jahren auch mit neuen Dämpfungs- und Fahrwerkssystemen für den Schienenverkehr, die ebenfalls in Berlin gezeigt werden. Ursprüng­lich vor allem für Nutzfahrzeuge entwickelt, kommen mittlerweile Systemteile wie Wankstützen und Wankdämpfer, passive und aktive Federsysteme oder auch Niveauregelungen von HÜBNER auch verstärkt in Zügen zum Einsatz.

„Die Dämpfungs- und Wanksysteme, die in erster Linie von unser Gruppen­gesellschaft HEMSCHEIDT produziert werden, erhöhen die Laufstabilität der Wagen maßgeblich und harmonisieren zudem deutlich die Bewegungen zwischen den einzelnen Wagenteilen – was wiederum ein Mehr an Komfort und Sicherheit bedeutet“, so Förster weiter. „Darüber hinaus lassen sich so auch höhere Geschwindigkeiten auf kurvenreichen Schienenabschnitten abseits der Hochgeschwindigkeitsstrecken erzielen.“ Vorteilhaft für die Zughersteller: Die Systeme werden als Komplettpaket von HÜBNER geliefert – inklusive Energieversorgung und Steuerungsregelung.

Auf dem Messestand in Halle 1.2, Stand 208 präsentiert die HÜBNER-Gruppe zudem auch Gummiprofile mit Sicherheits­sensorik des Gemein­schaftsunternehmens MH Intelligent Safety sowie das HÜBNER SQC Window System. Das schnell wechselfähige, in Gummi gefasste Fenster­system ermöglicht ein einfaches Wechseln der Scheiben von der Fahrzeug­außenseite aus, so dass kein Ausbau der Innenverkleidung erforderlich ist. Damit entfallen auch das aufwändige Herausschneiden von Klebenähten und das Einhalten von langwierigen Trockenzeiten. Mit dem System lassen sich beschädigte Scheiben von nur einer Person schnell und einfach austauschen – egal, ob im Stadt-, Regional- oder Fernverkehr. Das reduziert die Stillstandszeiten für die Instandsetzung erheblich und erhöht so die Verfügbarkeit der Fahrzeuge.

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InnoTrans 2018: "Making mobility happen"

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