HÜBNER und das European Year of Rail

EUROPÄISCHES
JAHR DER SCHIENE

2021 ist das Europäische Jahr der Schiene. Das Ziel des offiziellen Aktionsjahres ist es, die Vorteile der Schiene als nachhaltiges, intelligentes und sicheres Verkehrsmittel zu betonen.

In den vergangenen Jahrzehnten haben wir die Entwicklung von besonders leistungsfähigen Übergangssystemen maßgeblich vorangetrieben und sind dank dieser Kompetenz das weltweit führende Unternehmen in diesem Bereich.

#MAKINGMOBILITYHAPPEN

Im Cockpit, Fahrwerk und
zwischen den Waggons

Vom Übergangs­system über Gummi- und Silikon­dichtungen bis hin zu Displays und Fahrzeug­stabi­lisierungs­systemen: HÜBNER-Produkte kommen in Hoch­ge­schwindig­keits­zügen, Metros, U-Bahnen und S-Bahnen, Trams und Straßen­bahnen sowie bei Mono­rails auf der ganzen Welt zum Einsatz.

Interview mit Huschke Diekmann, CEO Rail

“Auf die Schiene ist Verlass.”

Zum Europäischen Jahr der Schiene spricht HÜBNER CEO Rail Huschke Diekmann über die Schiene als systemrelevante Infrastruktur und wie HÜBNER seinen Kunden im Nah- und Fernverkehr den Rücken stärkt. Zudem erläutert er, warum das Jahr 2021 für HÜBNER gleich doppelt Anlass zum Feiern gibt.

Diekmann: Die Corona-Pandemie hat gezeigt: Auf die Schiene ist Verlass. Die Bahn ist selbst unter besonders herausfordernden Bedingungen zuverlässig und überdies garantiert sie den Transport essentieller Güter wie beispielsweise Lebensmittel – und das grenzüberschreitend. Während der unter den Lockdown-bedingten Grenzkontrollen leidende Straßengüterverkehr ausgebremst wird, legte die Schiene zu.

Im Personenverkehr sind die Fahrgastzahlen hingegen stark gesunken. Besonders der ÖPNV und damit die regionalen Verkehrsbetriebe stehen vor großen Herausforderungen – in der Hochphase der Ausgangsbeschränkungen 2020 brachen die Fahrgastzahlen um ca. 80 Prozent ein. Hier gilt es, das Vertrauen der Fahrgäste zurückzugewinnen.

Denn eins steht fest: Die Klimaziele des European Green Deal und die Reduktion der Treibhausemissionen im Transportsektor können wir nur erreichen, indem wir den Zugverkehr insgesamt stärken. Ohne die Schiene werden wir das nicht schaffen!

Diekmann: Zunächst ist Akuthilfe gefragt. Wie bereits anklang, geht es momentan darum, die Menschen wieder vom öffentlichen Personenverkehr zu überzeugen. Als Systemanbieter für die Mobilitätsbranche können wir der Schiene und damit unseren Kunden den Rücken stärken, indem wir einen Beitrag zum Beispiel auch zum Infektionsschutz im ÖPNV leisten. Wir vertreiben jetzt exklusiv eine antivirale Oberflächenbeschichtung für Anwendungen im öffentlichen Personenverkehr - AIRDAL®. Das Produkt verhindert, dass Viren oder Bakterien auf Oberflächen wie auf Haltestangen, im Sitzbereich, Einstiegen, Übergängen und im Fahrerbereich überleben können.

Um die Schiene auf lange Sicht zu stärken, spielt der Bereich Innovation eine zentrale Rolle. Das heißt für uns bei HÜBNER: Produkte kontinuierlich weiterentwickeln und zugleich neue innovative Lösungen entwickeln. Ganz konkret vor Augen habe ich da z.B. den Übergang der Zukunft, der mehr ist als ein reines Verbindungselement zwischen zwei Zugteilen.

Diekmann: Die EU steht für ein hohes Niveau an Technologie und Sicherheit sowie anspruchsvolle Qualitätsstandards. Als global agierendes Unternehmen lebt HÜBNER diese Standards an allen Standorten – innerhalb wie außerhalb der Union.

Ein gutes Beispiel dafür ist unser Gruppenunternehmen, die PolymerTechnik Ortrand GmbH (PTO),  dessen elastomerbeschichteten Stoffe in unseren Übergangssystemen Verwendung finden. Das Material ist besonders im Bereich Schienenfahrzeuge mit seinen hohen Sicherheits- und Brandschutzanforderungen nahezu unverzichtbar.

PTO ist ein im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnet innovatives Unternehmen. Unter anderem hat der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft dem Unternehmen das Gütesiegel „Innovativ durch Forschung“ für seine kontinuierliche Forschung sowie Entwicklungsarbeit in Kooperation mit wissenschaftlichen Instituten verliehen.

Damit wir in Deutschland und der EU weiterhin die Nase vorn haben im Bereich Forschung und Entwicklung, muss Europa jedoch als Produktions- und Technologiestandort gestärkt werden. Das heißt Arbeitsplätze in der EU sichern und starke Local-Content-Anforderungen auch in Deutschland und Europa durchsetzen. Daneben brauchen wir in der EU  deutlich agilere Prozesse und schlankere und schnellere Zulassungsverfahren sowie mehr Mut, um Innovationen für den und im Schienenverkehr zu stärken und zu fördern. Denn nur so können wir unseren Technologievorsprung auch in Zukunft aufrechterhalten.

Diekmann: In diesem Jahr gibt es gleich doppelt Anlass zum Feiern: Zufällig fallen das Europäische Jahr der Schiene und unser 75-jähriges Firmenjubiläum zusammen. Letzteres feiern wir mit verschiedenen Aktionen. Zum Beispiel wird demnächst eine im HÜBNER-Look gebrandete Straßenbahn in Kassel – unserem Stammsitz – unterwegs sein. Auch werden wir einen kostenfreien ÖPNV-Tag für die Menschen in der Region Kassel sponsern. Damit wollen wir auch einen Anreiz schaffen, die öffentlichen Verkehrsmittel wieder vermehrt zu nutzen.

Ein Wermutstropfen trübt die Jubiläumsstimmung jedoch. Unser großes Belegschaftsfest kann in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht stattfinden. Das bedauere ich besonders deshalb sehr, weil unsere Mitarbeiter:innen tolle Arbeit leisten – trotz all der Herausforderungen, vor die uns die Corona-Pandemie vor allem in den Produktionsbereichen gestellt hat. Ich hoffe, wir können das Fest im kommenden Jahr nachholen. Unsere Belegschaft hat es verdient.

HÜBNER Rail in Zahlen

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