Wenig Platz, viel Erfindergeist

Im Keller der Hauffstraße 14 im Kasseler Stadtteil Fasanenhof, mit wenig Platz und viel Erfindergeist, beginnt die Gummiproduktion – ein Werkstoff, der sich als ebenso vielseitig wie zukunftsträchtig erweisen wird. Am 1. Mai 1946 ist es so weit: HÜBNER wird offiziell gegründet. 

Die Eröffnungsbilanz zeigt knapp 23.000 DM – eine Währung, die es erst seit wenigen Monaten gibt. Die Herausforderung könnte kaum größer sein. Der Wille auch nicht.

Internationalisierung beginnt in Brasilien

Reinhard Hübner gründet den ersten Auslandsstandort 1979 in Brasilien. Die Internationalisierung nimmt von da an Fahrt auf. Nach dem Tod von Firmengründer Kurt Hübner übernimmt Reinhard Hübner 1985 die Geschäftsführung, aus der er sich 2014 zurückzieht und Vorsitzender des Beirats wird.

Nächste Generation steigt ein

2025 steigt Nora Oberländer, die Enkeltochter von Margrit Kennedy, als 3. Generation in die Geschäftsführung ein, die sie gemeinsam mit ihren Kollegen Uwe Bittroff, Kai Mentel und Claus Schäfer bildet. Zuvor gehörte sie bereits über viele Jahre als Treuhänderin dem Beirat der HÜBNER-Gruppe sowie dem Beirat der Stiftung Hübner und Kennedy gGmbH an. Nach einem Jahr mit vielen neuen Erfahrungen, der Zuständigkeit für Digitalisierung und Strategie und Stationen an allen Standorten weltweit übernimmt Nora Oberländer innerhalb der Geschäftsführung zusätzlich die Verantwortung für den Geschäftsbereich Photonics.